Satzung der Heimatgemeinschaft Eibesdorf.


Veröffentlicht von Administrator am 26 Oct 2011

Aktuelle Nachrichten der HG-Eibesdorf. >>

Der Vorstand

§1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der aus ehemaligen Eibesdorfern, deren Familienangehörigen, Nachkommen und Freunden gebildete, unabhängige Verband führt den Namen: „Eibesdorfer Heimatgemeinschaft“ oder „Heimatgemeinschaft Eibesdorf“.

  2. Die Heimatgemeinschaft (HG) befürwortet und achtet die siebenbürgisch-sächsischen Organisationen wie z.B.: Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturrat e.V., Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V., das Hilfskomitee der Siebenbürger Sachsen und der evangelischen Banater Schwaben u.a. Die HG ist Mitglied des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (SiSäHOG).

  3. Sitz, ist der Wohnort des jeweiligen Vorsitzenden.

  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2. Zweck und Grundsätze der Heimatgemeinschaft

  1. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder untereinander, sowie mit der ehemaligen Heimatgemeinde zu pflegen und zu fördern.

  2. Auf bedeutende Ereignisse im Heimatort ihre Mitglieder hinzuweisen und zu informieren.

  3. Die Heimatgemeinschaft der Eibesdorfer ist gemeinnützig und verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke.

§3. Mitgliedschaft

  1. Mitglieder der Eibesdorfer Heimatgemeinschaft können ehemalige Eibesdorfer, deren Familienangehörige und Nachkommen sowie andere dieser Gruppe nahestehende Personen werden, sofern sie sich zu der Gemeinschaft der Eibesdorfer bekennen und diese Satzung anerkennen. Die Mitgliedschaft erfolgt nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit.

  2. Die Mitgliedschaft ist bei der Heimatgemeinschaft zu beantragen. Der Beitritt ist jederzeit möglich.

  3. Die Mitgliedschaft erlischt durch: Austritt, Ausschluss oder Tod.

  4. Der Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen. Gründe für den Ausschluss sind z.B. grobe Verstöße gegen diese Satzung.

  5. Mit dem Ausscheiden verliert das Mitglied alle Rechte und Ansprüche an die Heimatgemeinschaft.

 §4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder erkennen diese Satzung an.

  2. Jedes Mitglied kann wählen und gewählt werden.

  3. In der Eibesdorfer Heimatgemeinschaft ist allgemein die Familienmitgliedschaft üblich.

  4. Die Finanzierung der HG erfolgt durch einen jährlichen Beitrag von 5,00 Euro der Mitgliederfamilien.

  5. Jedes Mitglied hat Anspruch auf den Heimatbrief. Dieser erscheint einmal jährlich vor Weihnachten. Mitglieder die über ein Jahr mit Ihrem Beitrag in Verzug sind, verlieren diesen Anspruch (die Zusendung wird ausgesetzt).

§5. Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der HG.

  2. Die Mitgliederversammlung findet in der Regel im zweijährigen Turnus statt und ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder.

  3. Alle zwei Jahre findet während der Mitgliederversammlung (auch „Eibesdorfer Treffen“ genannt), die Wahl des Vorstandes statt.

  4. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für: Entgegennahme eines Rechenschaftsberichtes des Vorstandes, Entgegennahme von Berichten der Ausschüsse, Entgegennahme des Kassenberichtes, Entlastung des Vorstandes, Bildung oder Bestätigung sowie Auflösung von Ausschüssen, Wahl des Wahlausschusses, Wahl des Vorstandes, Wahl von zwei Rechnungsprüfern, Annahme und Änderung der Satzung , Auflösung der Eibesdorfer Heimatgemeinschaft.

§6. Der Vorstand

  1. Der Vorstand ist das ausführende Organ der HG. Er leitet die Eibesdorfer Heimatgemeinschaft hinsichtlich der Erfüllung des durch die Satzung festgeschriebenen Zweckes.

  2. Der Vorstand besteht aus: dem Vorsitzenden, dem ersten Stellvertreter, dem zweiten Stellvertreter, dem Buchhalter/Kassenwart.

  3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung nach der satzungsgemäßen Wahlordnung einzeln und in direkter Wahl auf zwei Jahre gewählt.

  4. Die Wiederwahl ist möglich.

  5. Fällt während der Amtszeit ein Vorstandsmitglied aus, so rückt dessen 1. Stellvertreter/Stellvertreterin in dieses Amt nach. War kein weiteres Mitglied nominiert oder ist das Mitglied bereits in ein anderes Amt gewählt worden, so ist der Vorstand ermächtigt, einen Ersatz für die Restzeit zu ernennen.

  6. Alle Funktionen innerhalb der Heimatgemeinschaft sind ehrenamtlich.

  7. Für besondere Aufgaben, die nicht an ein bestimmtes Vorstandsamt gebunden sind, bildet der Vorstand Ausschüsse oder beauftragt damit einzelne Mitglieder z.B. Versand des Heimatbriefes.

  8. Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören, können zur Mitarbeit und zur Beratung des Vorstandes herangezogen werden.

  9. Der Vorstand tritt mindestens einmal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Bei Bedarf auch mehrmals (außerordentliche Sitzung).

    §7. Aufgaben des Vorsitzenden

  1. Dem Vorsitzenden obliegt die Leitung der Heimatgemeinschaft im Sinne dieser Satzung.

  2. Er trifft alle Entscheidungen, die nicht anderen Organen vorbehalten sind.

  3. Er ist zeichnungsbefugt.

§8. Aufgaben der Stellvertreter

  1. Sie vertreten den Vorsitzenden im Verhinderungsfalle und sind dann auch zeichnungsbefugt.

  2. Die Aufgaben der Stellvertreter werden innerhalb des Vorstandes vereinbart.

Anfallende Aufgaben wären: Verwahrung von Unterlagen (Archiv) und Gegenstände die der Heimatgemeinschaft gehören bzw. übereignet wurden, Bekanntmachung der gefassten Beschlüsse, Versorgung der Mitglieder mit Informationen und Unterlagen im Heimatbrief, Aktualisierung der Mitgliederliste auf dem PC, Organisierung des Eibesdorfer Treffen u. a. .

§9. Die Aufgaben des Buchhalters/Kassenwarts

  1. Er führt Buch über die Beitrags- und Spendeneingänge.

  2. Als Zeichnungsbefugter tätigt er alle finanziellen Transaktionen und führt Buch darüber.

  3. Er achtet auf Ausgewogenheit zwischen Einnahmen und Ausgaben.

  4. Er verwaltet die finanziellen Mittel der Heimatgemeinschaft.

  5. Er berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit und legt einen detaillierten Kassenbericht vor.

§10. Die Rechnungsprüfer

  1. Die Rechnungsprüfer überprüfen jährlich bei den Vorstandssitzungen die Führung der Bücher durch den Kassenwart und geben der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.

  2. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§11. Ausschüsse

  1. Für die Durchführung bestimmter Aufgaben kann die Heimatgemeinschaft Ausschüsse (z.B. Adressenbuch erstellen) bilden. Die Bildung der Ausschüsse und die Benennung von Mitgliedern hierfür erfolgt entweder durch die Mitgliederversammlung oder durch den Vorstand.

  2. Der Ausschussleiter wird vom Vorstand oder Tätigkeit zu informieren.

  3. Die Auflösung der Ausschüsse geschieht nach Abschluss der Aufgaben, für die sie gebildet wurden.

§12. Auflösung der Eibesdorfer Heimatgemeinschaft

  1. Die Heimatgemeinschaft der Eibesdorfer gilt als aufgelöst, wenn in der Mitgliederversammlung eine 2/3 Mehrheit der Anwesenden die Auflösung beschießt. Zugleich wird über das restliche Vereinsvermögen entschieden.

§13. Das Inkrafttreten der Satzung

  1. Die Satzung tritt nach ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung (einfache Mehrheit) in Kraft.

Wahlordnung der Eibesdorfer Heimatgemeinschaft

§1. Die Wahl des Vorstandes

  1. Am Treffen schlagen Mitglieder ihre Kandidaten vor; es werden nur solche Kandidaten aufgestellt, die im Falle Ihrer Wahl das Ihnen zugedachte Amt auch annehmen (mündliche Einverständniserklärung).

  2. Vorstandsmitglieder, die nicht mehr kandidieren wollen, geben dazu eine formlose Erklärung ab.

  3. Während der Wahl übernimmt der alte Vorstand den Vorsitz als Wahlleiter.

  4. Die Wahl erfolgt für jedes Amt separat, beginnend mit dem Vorsitzenden.

  5. Es wird per Handzeichen gewählt.

  6. Der gewählte Kandidat wird gefragt ob er die Wahl annimmt; bejahendenfalls ist die Wahl rechtskräftig.

  7. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.

  8. Die Wahl der anderen Vorstandsmitglieder verläuft ebenso.

§2. Die Wahl der beiden Rechnungsprüfer

  1. Anschließend an die Vorstandswahl werden zwei Rechnungsprüfer gewählt.

  2. Die Versammlung schlägt mindestens zwei Kandidaten vor, sie werden durch Handzeichen gewählt.

§3. Die Wahl der Ausschüsse

  1. Der Vorstand kann die Bildung eines Ausschusses vorschlagen.

  2. Die Bildung eines Ausschusses wird vom Vorstand begründet.

  3. Der Vorstand präsentiert eine Liste der Ausschussmitglieder und ihrer Leiter.

Zurück